🧾E-Rechnung 2025 – was sich ändert und wie wir bei SUKNARF damit umgehen: Bei SUKNARF haben wir früh verstanden: Digitalisierung im Rechnungswesen ist kein IT-Projekt sondern ein Kulturwandel.
🧾E-Rechnung 2025 – was sich ändert und wie wir bei SUKNARF damit umgehen:
Bei SUKNARF haben wir früh verstanden: Digitalisierung im Rechnungswesen ist kein IT-Projekt sondern ein Kulturwandel.
Als das neue BMF-Schreiben vom 15.10.2025 zur E-Rechnung erschien, war uns klar: Diesmal betrifft es wirklich alle Abläufe, vom Einkauf über die Faktura bis zur Ablage.
Was das konkret bedeutet?
Nur Rechnungen im strukturierten EN-16931-Format (z. B. XRechnung, ZUGFeRD ≥ 2.0.1) gelten künftig als "echte" E-Rechnungen.
PDFs zählen nicht mehr und weil Pflichtangaben jetzt im XML-Teil stehen müssen, braucht jede Buchung eine technische Validierung – mit Prüfbericht, Fehlerarten und Archivierung.
Für uns hieß das: Prozesse neu denken. Nicht nur „Steuerpflicht erfüllen“, sondern Abläufe sicher machen.
💼 Wie wir das in der SUKNARF-Gruppe angehen:
SUKNARF Handels GmbH: Wir haben 2025 den Parallelbetrieb gestartet – E-Rechnungen als Standard, PDFs nur noch mit dokumentierter Zustimmung. Jede Eingangs- und Ausgangsrechnung läuft durch unsere Validierungsstrecke; Abweichungen zwischen PDF und XML werden automatisch gemeldet. Bis Ende 2026 wollen wir komplett umgestellt sein.
SUKNARF Immobilien GmbH: Hier übertragen wir alle Miet- und Nebenkostenabrechnungen in strukturierte Vorlagen. Für einzelne Bestandsmieter nutzen wir die Übergangsregelung, aber alle Gutschriften laufen schon digital.
SUKNARF Online GmbH: Im E-Commerce bleibt die E-Rechnung der Default im Checkout. Für Kleinbetragsrechnungen ≤ 250 € gilt die gesetzliche Ausnahme, aber nur mit dokumentierter Zustimmung. Die XML-Felder für Leistungsdatum und Steuerkennzeichen werden bereits automatisiert gefüllt.
In allen Gesellschaften gilt: Wir nutzen die Übergangszeit nicht als Pausenschein, sondern als Trainingsphase.
Denn eine saubere E-Rechnung ist kein Selbstzweck. Sie schafft Transparenz, Geschwindigkeit und Revisionssicherheit und macht sichtbar, wo Prozesse heute noch hängen.
💬 Warum wir das erzählen:
SUKNARF ist die fiktive Schwester von FRANKUS – „FRANKUS rückwärts“.
Wir nutzen sie, um steuerliche Themen aus Sicht unserer Mandanten zu erleben: realitätsnah, mit echten Prozessen, echten Fehlern und echten Learnings.
So entsteht Kommunikation, die nicht nur Paragrafen erklärt, sondern zeigt, wie Unternehmen in der Praxis davon betroffen sind und wie sie es besser machen können.
Unser Fazit:
Die E-Rechnungspflicht ist keine Belastung, sondern eine Einladung, Strukturen zu modernisieren.
Wer jetzt übt, spart 2027 Zeit, Geld und Nerven.
© Pattanaphong Khuankaew - iStock