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ViDA – Kein Meldesystem sondern ein Systemwechsel:

 
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© Pattanaphong Khuankaew - iStock

⚠️📊 ViDA – der Moment, in dem SUKNARF merkt: Das ist kein Meldesystem, sondern ein Systemwechsel.

⚠️📊 ViDA – der Moment, in dem SUKNARF merkt: Das ist kein Meldesystem, sondern ein Systemwechsel:

ViDA kommt – und auch wenn offiziell von „Harmonisierung“ die Rede ist, verändert sich für Unternehmen etwas Grundlegendes:

Ab 2030 gehen innergemeinschaftliche B2B-Umsätze nahezu in Echtzeit an die Finanzverwaltungen, bis 2035 verschwinden nationale Sonderwege.

ViDA kopiert nicht Italien. Im Gegenteil: Italien muss sein Clearance-Modell zurückbauen, weil die EU auf ein einheitliches Datenformat (EN 16931) und begrenzte Reporting-Regeln setzt. Der Kern verschiebt sich damit weg vom Periodenprinzip – hin zu transaktionsbasierten Datenströmen.

Genau das war die zentrale Erkenntnis unserer früheren ViDA-Analyse:

Die Umsatzsteuer entsteht künftig im Prozess, nicht in der Meldung.

🔹 SUKNARF Handels GmbH – die operative Realität:
Für den Großhandel bedeutet ViDA: weniger UVA-Kennziffern, ZM und Intrastat – dafür jede einzelne Transaktion als meldefähiges Ereignis.
Datenqualität wird damit zur Compliance-Grundlage. SUKNARF muss ERP, Tax-Engine und Schnittstellen so aufstellen, dass jeder Vorgang korrekt, vollständig und maschinenlesbar fließt. Fehler entstehen künftig nicht bei der Zusammenfassung, sondern im Moment der Lieferung.

🔹 SUKNARF Online GmbH – wo ViDA auf Checkout, Plattformen und Marktplätze trifft:
Keine Einheit spürt den Systembruch stärker. Checkout-Logik, Marktplatzdaten, Rechnungsstellung und Plattformmeldungen müssen absolut synchron laufen.
Eine fehlerhafte VAT-ID oder ein Timing-Bruch reicht, um Echtzeit-Rückfragen auszulösen.

Unser früherer Satz bringt es auf den Punkt:
„ViDA ist kein Reporting-Projekt, sondern ein Architekturtest.“
Für SUKNARF bedeutet das: End-to-end testen, bevor der Gesetzgeber es verlangt.

🔹 SUKNARF Immobilien GmbH – das stille Mitbeben
Wenig EU-Umsatz heißt nicht geringe Relevanz.
Standardisierte Rechnungsformate, zusätzliche Pflichtdaten und engere Verzahnung von Finance, Legal und IT sind Pflicht.

Sobald eine grenzüberschreitende Leistung anfällt, greifen ViDA-Mechaniken vollständig.

Was SUKNARF daraus strategisch ableitet?:
Ein zentrales Learning aus unseren früheren Gesprächen wird nun unübersehbar: Datenqualität ist die neue Steuerpflicht!

Die relevanten Stellhebel liegen nicht mehr im Steuerbüro, sondern in:
 – Master- und Kundendaten
 – Supply-Chain-Events
 – Checkout und Payment
 – Plattform-Schnittstellen
 – Validierungslogiken im ERP.

ViDA verlagert die Umsatzsteuer mitten in den operativen Prozessfluss hinein.

ViDA ist kein Steuerprojekt. Es ist ein Unternehmensprojekt.
Für SUKNARF – und jeden realen Mandanten dahinter – heißt das:
👉 Jetzt Datenmodelle, Mappings und Systemarchitektur ViDA-fähig machen.
 👉 Echtzeit-Reporting funktioniert nur, wenn die Systeme vorbereitet sind, bevor der erste Vorgang gesendet wird.
 👉 ViDA verändert nicht die Meldung – sondern die Art, wie Unternehmen ihre Prozesse bauen.

Geschrieben von

TAX TOWN ➜ Der Blog für das internationale Steuerrecht vom Steuerberater Frankus, Ihrem Experten für die internationale Steuerberatung mit Sitz in Düsseldorf.

Frankus Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB
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